"Russischer Jagdspaniel: 

einfach, vertraut und zuverlässig"



Der Russische Jagdspaniel ist die einzige russische Jagdhunderasse dieser Art; der offizielle Rassestandard wurde 1951 angenommen. Im Jahr 2021 wurde ein Dokumentenpaket zur Anerkennung der Rasse durch die Internationale Kynologische Föderation (FCI) vorbereitet.
Aufgrund der aktuellen Ereignisse ist es derzeit in Deutschland leider nicht möglich, für die Welpen offiziell eine Ahnentafel auszustellen.


VERWENDUNG:

Jagdhund: 

Ein Stöberhund, der ohne Vorstehen arbeitet. Die Aufgabe des Spaniels bei der Jagd besteht darin, Wild aufzuspüren, aufzuscheuchen und nach dem Schuss des Jägers auf Befehl das erlegte Wild zu apportieren. Der Russische Jagdspaniel wird für die Jagd auf Sumpf- und Wiesenwild, Feld-, Wald-, Steppen- sowie Wasserwild eingesetzt.


Diensthund:

Dank seines feinen Geruchssinns und seiner angeborenen Suchneigung wird der Russische Jagdspaniel erfolgreich zum Aufspüren von Drogen und Sprengstoffen eingesetzt, ebenso im Such- und Rettungsdienst sowie als Biodetektor für Gaslecks in der Öl- und Gasindustrie.
Unter den Russischen Jagdspaniels gibt es echte Rettungshelden, Hunde im Zolleinsatz und natürlich auch geliebte Familienhunde.

Familienhund (Begleithund):

Sein freundliches und geselliges Wesen sowie seine gute Verträglichkeit mit Kindern, anderen Hunden, Katzen und weiteren Haustieren machen den Russischen Jagdspaniel zu einem hervorragenden Begleiter, besonders für aktive Menschen.


Der Russische Jagdspaniel eignet sich gut für das Leben in einer Stadtwohnung. Es handelt sich um einen mittelgroßen Hund (Widerristhöhe 38 - 45 cm), der nicht zu übermäßigem Bellen neigt und kein ausgeprägtes Wachverhalten zeigt. Selbst in warmem Klima ist eine Zwingerhaltung nicht geeignet, da der Spaniel die Nähe zu seinem Menschen braucht.
Das Fell bildet lange Behänge an Ohren, Beinen sowie an der Unterseite von Brust und Bauch. Dichte und Ausprägung variieren individuell und je nach Jahreszeit.




Russische Jagdspaniels sind kontaktfreudig, gut erziehbar und kinderfreundlich. Sie verfügen über eine robuste Gesundheit; Erbkrankheiten und Nahrungsmittelallergien sind sehr selten. Sie passen sich sowohl Hitze als auch Kälte gut an und scheuen weder Regen noch Wind.



Wie alle Jagdhunde sind sie ausdauernd und begleiten ihre Halter gerne bei Wanderungen oder beim Joggen. Spaziergänge sollten ausreichend lang sein und genügend körperliche Auslastung bieten, damit der Hund fit und ausgeglichen bleibt.